Entstehung der IG Busdepot Deutweg

2008 entscheidet der Stadtrat, das Busdepot Deutweg mittelfristig abzureissen, und dafür das neuere Busdepot Grüze zu erweitern. Anfang 2011 wird bekannt, dass die Schleifung des Busdepots Deutweg für 2014 vorgesehen ist und das Grundstück für gemeinnützigen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt wird.

Darauf findet sich eine Gruppe von Kulturschaffenden, die es bedauert, dass das bau- und verkehrshistorisch bedeutsame Gebäude abgerissen werden soll. Erste Ideen werden entwickelt: Ein innovativer Ort für die städtische Kunstsammlung (Schaulager), Ausstellungsräume, ein Kulturbüro, ein Kulturrestaurant, eine Konzerthalle, Ateliers, durchaus auch (günstiger) Wohnraum.

 

Zusammensetzung der IG Busdepot

Ricardo Flores Saldaña   Bildhauer, Mieter im Busdepot
Christiane Ghilardi   Korrektorin, Kunst-, Kreativ-, Kulinarik-Allrounderin
Mike Helbling   Lichtgestalter, Leuchtenentwickler
Tom Lang   Künstler, Kulturmanager
Hannes Moos   Architekt, Musiker
Nicola Grabiele   Anwohner, Künstler

Die IG Busdepot Deutweg in der zentralen Halle des Busdepots

Die IG Busdepot Deutweg in der zentralen Halle

Zielsetzungen der IG Busdepot

 

Definition Kreativwirtschaft

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich: Dem Cluster Kreativwirtschaft rechnen wir - basierend auf der von der ZHdK entwickelten Systematik - die folgenden dreizehn Teilmärkte zu[1]: Musik, Buch, Bildende Kunst, Film, Rundfunk, Darstellende Kunst, Design, Architektur, Werbung, Software- bzw. Game Design, Kunsthandwerk, Presse, Medien sowie Phono.

[1] , Christoph Weckerle, Hubert Theler, Dritter Kreativwirtschaftsbericht Zürich, Zürcher Hochschule der Künste, im Auftrag von Stadt Zürich, Stadtentwicklung / Wirtschaftsförderung / Standortförderung des Kantons Zürich, Oktober 2010

 

Aktuell

Petition gegen den Abriss des Busdepots Deutweg - hier herunterladen, unterschreiben, teilen!

Vergleichende Nutzungsstudie zum Busdepot Deutweg


Zitate

"Das Busdepot in eine Lebens- & Kulturstätte zu verwandeln, liegt für mich auf der Hand.
Was früher Ausgangsort für Buslinien im Stadtnetz war, wird zu einem Zentrum für vernetzte Menschen, die Inspiration, Kreativität und Austausch pflegen und Neues erschaffen."
Daniel Bühler, Präsident Verein Afro-Pfingsten Winterthur.

Weitere Zitate